Es schwillt die Kraft. Der Arm greift ausDie Sense schwingt sich übers FeldDer Schweiß quillt aus der Stirn herausDoch nicht erlahmt die starke HandDes Arbeitsmanns. Es denkt der HeldFreiheit und LandIn Schwaden liegt das Korn gemähtDer es geackert, fährt es heimNoch einmal schweift sein Auge, spähtWo hoch und stolz die Ähre standNoch einmal formt der Mund den ReimFreiheit und LandDie Sonne überstrahlt die FlurDie sich nach neuem Samen sehntZum Menschen flüstert die NaturZum Menschen, der die Garben bandDem Sehnsucht alle Muskeln dehntFreiheit und Land
1910 entstanden ; noch nicht vertont. [1925]